Positionen

Gewerkschafter und Sozialdemokrat

Ich bin Gewerkschafter und Sozialdemokrat. Vieles kann betrieblich erstritten werden, aber Fortschritt braucht immer auch parlamentarische Mehrheiten. Zugleich muss die SPD als Partei der Arbeiterbewegung stets ein starkes Standbein in den Gewerkschaften haben.

Gute Arbeit ist für die meisten Menschen der einzige Schlüssel zu einem guten Leben. Starke und wieder zu stärkende Sozialversicherungen müssen Risiken und ein Auskommen im Alter absichern - aus Respekt vor der Lebensleistung der Menschen. Gute Arbeit heißt mehr als faire Löhne und gerechte Renten. Vor allem heisst es, in solidarischen, freien und einflussreichen Gewerkschaften für die eigenen Arbeits- und Lebensbedingungen eintreten zu können. Bis heute fühle ich mich nirgends so lebendig wie morgens um fünf im Arbeitskampf.

Gute Arbeit ist undenkbar ohne gute Ausbildung. Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen durchläuft eine betriebliche Ausbildung. Seit ich vor 31 Jahren meine eigene Ausbildung zum Maschinenschlosser begann und später Jugend- und Auszubildendenvertreter des Bundesbahnausbesserungswerkes Kassel wurde, habe ich bis heute an und zu diesem Thema gearbeitet. Stets galt und gilt es, darauf zu achten, dass Inhalte und Qualität der Ausbildungen mit der Entwicklung der Branchen standhalten und dafür zu sorgen, dass alle Jugendlichen einen Einstieg in das Berufsleben finden können. Zu lange wurden zu viele junge Menschen abgeschrieben. Ich will mich weiter dafür einsetzen, dass wir niemanden zurücklassen und es für Jede und Jeden eine zweite und dritte Chance gibt.

Mir war es immer wichtig, konkret etwas zu bewegen. Ich bin dankbar, dass ich in unterschiedlichen Rollen stets Verantwortung tragen durfte: So für die Kampagne des DGB zur Volksabstimmung in Hessen gegen die Schuldenbremse. Vor einigen Jahren habe ich die Reichtumsuhr ins Werk gesetzt, die heute vor vielen Gewerkschaftshäusern die zunehmende soziale Ungleichheit verdeutlicht. Vor kurzem konnte der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte in Hessen durchgesetzt werden, eine Forderung, die ich über Jahre vorangetrieben hatte. In der SPD haben wir in zahlreichen Wahlen der letzten Jahre, trotz oft gegenläufiger Trends, unsere Rolle in der Region behauptet.

Mit Eurer Unterstützung möchte ich nunmehr als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Gießen-Vogelsberg in Berlin Politik gestalten und bewerbe mich hiermit als Kandidat.

Der Wahlkreis - unsere Region - steht vor wichtigen und schwierigen Aufgaben. Teile der Region wachsen und entwickeln immer mehr Merkmale eines Ballungsraums. Andere Teile haben Bevölkerungsrückgänge zu verkraften. Unsere Region muss Wachstum bewältigen und zugleich im ländlichen Raum dafür sorgen, dass die für die Menschen wichtige Daseinsvorsorge erreichbar und bezahlbar bleibt. Darüber hinaus bin ich fest davon überzeugt, dass unsere Region Unterstützung bei dem auf uns zukommenden erneuten Wandel der Arbeitswelt benötigt. Diese Entwicklung darf nicht nur technologisch betrachtet werden. Bundesweit fehlt eine Auseinandersetzung mit den daraus resultierenden Veränderungen in den Methoden und Inhalten der Berufsausbildung. Ich will diesen Punkt stark machen, weil er wichtige Impulse für unsere Region und unsere Fachkräftestruktur auslösen kann. Gute Arbeit in der Region und das Thema Berufsausbildung sind mir Herzensanliegen, um die ich mich mit Eurer Hilfe und für Euch in Berlin als Erstes kümmern will.

Ich bin und bleibe Sozialdemokrat und Gewerkschafter. Das eicht meinen Kompass und begründet meine Haltung in allen politischen Fragen. Für Eure Unterstützung bin ich dankbar und stehe Euch gern für Nachfragen und weitere Informationen zu meinen politischen Anliegen und Grundüberzeugungen zur Verfügung.

Wachsam gegen rechts (Flugblatt)

Flugblatt "Wachsam gegen rechts - Gießen bleibt bunt"

Schluss mit Lohndumping - Leiharbeit begrenzen (Flyer)

Schluss mit Lohndumping - Leiharbeit begrenzen (Flyer, PDF)