Tucholsky verbindet

Matthias Körner trifft Martin Sommerhoff

22.07.2017  |  Allgemein  |   auf Facebook teilen

Matthias Körner, der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Gießen-Alsfeld, traf sich in dieser Woche mit dem Hürther Künstler und Kabarettisten Martin Sommerhoff zum Gedankenaustausch. Sommerhoff wird Ende August zur Tucholsky-Matinee „Lerne Lachen ohne zu weinen“ des Gießener SPD-Stadtverbands kommen, dort lesen und singen. „Tucholsky und die Begeisterung für sein Werk verbinden uns“, sagte Körner, „das war schon nach wenigen Minuten klar“.
Martin Sommerhoff gehört zu einer Hürther Gemeinschaft von Künstlern, die ein- bis zweimal im Jahr Gruppenausstellungen in wechselnden Locations durchführen. Zur Vorbereitung seines Gießener Auftritts am 27. August 2017 um 10.30 Uhr in der Kunsthalle der Kongresshalle kam er nun in die Stadt und die beiden trafen zusammen: Der Künstler und der Gewerkschafter.
Körner und Sommerhoff halten die „Bücherverbrennung“ durch die Nazis in den frühen 30er Jahren für eine kulturelle Katastrophe, die bis heute nachwirkt. „Tucholsky Werke haben durch die NS-Zensur schweren Schaden erlitten und noch bis heute nicht die Popularität gefunden, die ihnen zusteht“, so Körner.
Kurt Tucholsky war nicht nur Satiriker und Kabarettautor, er war Journalist und Schriftsteller und einer der bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik. Er selbst verstand sich als linker Demokrat, Sozialist und Antimilitarist, und warnte schon früh und eindringlich vor dem Erstarken der politischen Rechten und der Bedrohung durch den Nationalsozialismus. „Damit ist er heute aktueller denn je, gerade wenn man die rechtspopulistischen, fremdenfeindlichen und anti-demokratischen Entwicklungen in Europa und das Aufkommen der AfD betrachtet“, sagte Körner.


Mittelhessen repräsentativ für Deutschland

SPD-Zukunftsplan gibt wichtige Impulse für unsere Region Gießen-Alsfeld

19.07.2017  |  Allgemein  |   auf Facebook teilen

Der von Kanzlerkandidat Martin Schulz entworfene, sozialdemokratische „Zukunftsplan für ein modernes Deutschland“ gibt wichtige Impulse für die Region Gießen-Alsfeld, sagte heute der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Gießen-Vogelsberg, Matthias Körner. „Wir in Mittelhessen sind repräsentativ für Deutschland: Viele kleine und mittelgroße, wachsende Städte, umgeben von einer Vielzahl von Dörfern, in denen die Menschen gerne mit ihren Familien leben.

Eine Region mit einer großen Anzahl von Arbeitnehmern, die teilweise weite Strecken zu ihren Arbeitsplätzen in Industrie und Dienstleistungssektor zurücklegen, Unternehmen und Hochschulen, die sich international einbringen und eine Bürgergesellschaft, die frei, bunt und offen ist für Neues“.

Die von Martin Schulz angekündigten zusätzlichen Investitionen bieten der Region Gießen-Alsfeld die Chance, sich gut für die Zukunft aufzustellen. Körner schlägt ein Zentrum für die Neuorientierung der beruflichen Bildung in Mittelhessen vor, damit „wir hier zu einem Vorreiter in Sachen moderner Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung werden können“.
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Abstimmung im Bundestag

Die „Ehe für alle“ war überfällig und ein wichtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit

05.07.2017  |  Allgemein  |   auf Facebook teilen

Als einen „wichtigen Schritt zu mehr Gerechtigkeit in unserem Land“ bezeichnet der SPD-Bundestagskandidat Matthias Körner die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Die „Ehe für alle“ wurde vergangenen Freitag durch den Druck der SPD im Deutschen Bundestag gegen den Widerstand vieler CDU-Abgeordneter beschlossen. „Das war längst überfällig“, so Körner.

Die Ehe ist die kleinste und gleichzeitig engste Solidargemeinschaft der Welt. Zu heiraten bedeutet, füreinander Verantwortung zu übernehmen. Das müssen wir unterstützen – ganz unabhängig vom Geschlecht der Heiratenden. „Angela Merkel und der Großteil der Union haben das leider jahrelang verhindert, gegen den Willen der großen Mehrheit in unserem Land. Am Ende aber hat die Liebe gewonnen“, so Körner, der seit jeher ein Verfechter dieses wichtigen Schritts war, offenkundig im Gegensatz zu seinem Gegenkandidaten im Wahlkreis Gießen-Alsfeld, Prof. Dr. Helge Braun (CDU), der wie die Bundeskanzlerin mit Nein gestimmt hatte.
Körner: „Die namentliche Abstimmung hat gezeigt, welche Abgeordneten für ein modernes, fortschrittliches Deutschland stehen, in dem allen Menschen den gleichen Respekt erfahren – und welche ihre eigenen ideologischen Schranken nicht mal dann, wenn es um Liebe geht, überwinden können.“
Enttäuscht zeigte sich Körner auch vom Abstimmungsverhalten seiner grünen Mitbewerberin, Eva Goldbach, die im Hessischen Landtag die „Ehe für alle“ nicht unterstützt hatte.


Noch
64 Tage
bis zur Bundestagswahl
am 24. September 2017

Matthias Körner

SPD-Unterbezirk Gießen, Henriette-Fürth-Haus
Grünberger Straße 140, 35394 Gießen
Tel: 0641 979045 -10
kontakt@matthias-koerner-spd.de

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Datum Veranstaltung
24.07.2017 Öffentliche Aktion mit Diskussionsrunde „Wer ist der Souverän?“
Seltersweg in Gießen, Gießen
11:00 - 12:00 Uhr

28.07.2017 Politischer Abend: "Soziale Gerechtigkeit" in Buseck
19:00 - 21:30 Uhr

Matthias Körner

Positionen

Gewerkschafter und Sozialdemokrat

Ich bin Gewerkschafter und Sozialdemokrat. Vieles kann betrieblich erstritten werden, aber Fortschritt braucht immer auch parlamentarische Mehrheiten. Zugleich muss die SPD als Partei der Arbeiterbewegung stets ein starkes Standbein in den Gewerkschaften haben. MEHR

Matthias Körner

Vita

Maschinenschlosser, Gewerkschaftler, Sozialdemokrat

Matthias Körner, Jahrgang 1969, machte nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Maschinenschlosser im Bundesbahnausbesserungswerk seiner Heimatstadt Kassel. MEHR